Südafrika ist berühmt für seine Natur. Die wichtigsten Regionen sind als Nationalpark geschützt, so dass sie auch für die kommenden Generationen erhalten bleiben. Für Südafrika steckt aber auch ein wirtschaftliches Kalkül hinter dieser Schutzpolitik. Mit dem Tourismus ist bereits heute ein wichtiger Wirtschaftszweig vorhanden, der noch weiter ausgebaut werden soll. Die Nationalparks spielen bei dieser Strategie eine wesentliche Rolle.
Der berühmteste Nationalpark in Südafrika ist wohl der Kruger Nationalpark. Er befindet sich im Nordosten und gehört zum Lowveld. Mit einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratkilometern ist er einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Alleine 500 Vogelarten haben ihre Heimat in diesem Schutzgebiet. Hinzu kommen 114 Reptilienarten und 147 Säugetierarten.
Die größte Faszination lösen jedoch die “Big Five“ aus. Mit diesem Begriff werden in Südafrika der Leopard, der Löwe, der Büffel, das Nashorn und der Elefant bezeichnet. Diese Großtiere können auf Safaris aus nächster Nähe beobachtet werden. Jedes Tier für sich ist schon eindrucksvoll, aber im Krüger-Nationalpark können alle fünf Arten mit ein bisschen Glück an einem Tag beobachtet werden.
Es gibt noch viele andere Nationalparks in Südafrika, die einen Besuch lohnen. Interessant sind z.B. der Karoo National Park, der Addo Elephant National Park, der Marakele National Park, der Table Mountain National Park und der Mountain Zebra National Park. Jedes Schutzgebiet hat besondere Eigenheiten, die es zu entdecken gilt.
Bei einem längeren Aufenthalt sind Besuche in mehreren Nationalparks unbedingt empfehlenswert. Wenn die Zeit nur für einen Park reicht, ist jedoch der Krüger-Nationalpark die beste Wahl, um einen umfassenden Eindruck von der südafrikanischen Wildnis zu bekommen.
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